Über Avivoil

Warum Avivoil?
Der zweite Anlauf.

Die ehrliche Version — ohne staubige Olivenhaine und Sonnenuntergänge. Wie aus einer Pleite eine zweite Runde wurde, und warum die diesmal anders läuft.

Dimitri Baitinger
Gründer · Avivoil

Mein erstes Olivenöl-Business ist gescheitert. Meine Frau und ich hatten unsere eigene Marke gestartet, Flaschen selbst ausgesucht, Etiketten entworfen, jede einzelne von Hand beklebt. Am Ende standen 2.000 abgelaufene Flaschen im Lager. Avivoil ist der zweite Versuch — und funktioniert nur, weil ich aus der ersten Runde einiges mitgenommen habe.

700+
mg/kg Polyphenole
Laborgeprüft · jede Charge
2
Familienbetriebe
Tropicual und Ypsilon · direkt importiert
Direkt
unter Bauern-Namen
Keine Eigenmarke · kein Zwischenhändler

„Die richtig guten Öle geben die Bauern nicht aus der Hand. Nicht an Leute, die sie umetikettieren wollen.“

— Dimitri Baitinger, Gründer Avivoil

Wer steht hinter Avivoil

Drei Sachen, die Avivoil persönlich machen

🚛
Berufskraftfahrer-Hintergrund

Bevor es Avivoil gab, bin ich jahrelang LKW gefahren. Ich kenne Lieferketten von der praktischen Seite — was ein Tag mehr Standzeit bei einem Naturprodukt anrichtet, weiß ich aus eigener Anschauung. Genau deshalb funktioniert Avivoil als kleiner Direktimport.

💬
Meine Frau spricht Spanisch

Ohne sie wäre dieses Geschäft nicht möglich. Wenn ich auf einer Finca in Andalusien stehe und der Bauer entscheidet, ob ich seine beste Charge bekomme — da hilft kein Google Translate. Sie übersetzt, sie verhandelt, sie macht den Unterschied.

👶
Mein Sohn isst seit Beikost mit

Er ist heute drei. Seit dem ersten Brei schon kommt Avivoil mit aufs Essen. Wenn ich es meinem eigenen Kind nicht zumuten würde, würde ich es nicht verkaufen. Diese Regel ist die einfachste — und die wichtigste.

Die Kurzversion

Es hat zwei Anläufe gebraucht, bis Avivoil so aussieht, wie es heute ist. Der erste hat mich einiges gelehrt. Das Lehrgeld war nicht billig.

Start
Aviv Olivenöl, Version eins

Meine Frau und ich haben unsere eigene Marke aufgebaut — wir nannten sie „Aviv“. Aviv bedeutet im Hebräischen Frühling, frisch — passt zu jungen, polyphenolreichen Frühernteölen. Wir haben Flaschen ausgesucht, Etiketten entworfen, jede einzelne am Küchentisch selbst beklebt. Wochenends standen wir auf Märkten, haben probieren lassen, verkauft. Die Gespräche waren großartig, die Leute haben wiedergekauft.

Fehler
2.000 Flaschen zu viel

Die erste Bestellung hatte ich viel zu groß gemacht. Als der Absatz endlich anzog, war das Mindesthaltbarkeitsdatum schon in Reichweite. Ein Großteil des Lagers lief ab, bevor wir es verkauft hatten. Keine dramatische Pleite — es hat einfach nicht gereicht. Wir haben zugemacht.

Pause
Zwei Jahre daneben

Ich bin zurück in einen normalen Job. Familie, Kind, Alltag. Ich dachte eigentlich nicht, dass ich das Thema nochmal anfassen würde. Hat sich anders entwickelt.

Heute
Avivoil — diesmal anders

Eine Sache aus Andalusien hat mich nie losgelassen: Die besten Chargen behalten die Bauern oder verkaufen sie lokal, unter ihrem eigenen Namen. Wenn du ankommst und umetikettieren willst, kriegst du höchstens die zweite Wahl. Genau da setzt Avivoil an: keine Eigenmarke, keine neuen Etiketten. Ich importiere direkt von zwei Familienbetrieben — Tropicual und Ypsilon — in kleinen Chargen, die Flaschen gehen hier raus, wie die Familien sie in Spanien abfüllen.

🤝
Avivoil arbeitet ausschließlich mit zwei Familien
Tropicual und Ypsilon — zwei andalusische Familienbetriebe

Avivoil ist für beide Marken der einzige deutsche Direktimporteur. Keine Großhandelsstufe, keine Zwischenhändler, jede Ernte persönlich verhandelt — auf Spanisch, dank meiner Frau.

Drei Sachen, die ich mir geschworen habe

Aus der ersten Runde sind drei Regeln übriggeblieben. An die halte ich mich.

📦
Kleine Mengen

Nie wieder ein Lager voller Öl, das dem MHD hinterherläuft. Ich bestelle in kleinen Chargen. Manchmal sind Sorten ausverkauft — dafür liegt nichts wochenlang rum, und das Erntedatum auf der Flasche ist immer aktuell.

Keine Überbestände
🤝
Unter dem Namen der Bauern

Keine Eigenmarke, kein neues Etikett, keine Inszenierung. Das Öl kommt so, wie die Familien es auch in Spanien verkaufen. Nur so komme ich überhaupt an die guten Chargen ran.

Kein Umetikettieren
🔬
Laborwerte, keine Claims

Polyphenole, Säure, Erntedatum — alles gemessen, alles im Shop einsehbar. Was ich nicht belegen kann, sag ich nicht. Das ist die einfachste und zugleich wichtigste Regel.

Jede Charge geprüft

Wie die Öle zu dir kommen

Von der Ernte bis zum Paket sind es vier Schritte. Kein einziger davon ist Zufall.

1
Frühernte im Oktober

Im Oktober sind die Oliven noch grün bis hellviolett. Unreif ist hier kein Nachteil, im Gegenteil: Da stecken die Polyphenole drin. Späteres Ernten bringt mehr Ölausbeute pro Baum, aber der Polyphenolgehalt sackt rapide ab. Tropicual erntet in mehreren Wellen ab Anfang Oktober — De Sierra zuerst, weil dort die Polyphenole am höchsten sind.

→ Erntedatum steht auf jeder Flasche
2
Pressung am selben Tag

Polyphenole bauen ab, sobald die Olive vom Baum ist. Jede Stunde zählt. Bei Tropicual und Ypsilon werden die Oliven innerhalb von 2 bis 6 Stunden nach der Ernte gemahlen — nicht dann, wenn der nächste LKW kommt.

→ Kaltextraktion bei 24–27 °C
3
Doppelte Laboranalyse

Polyphenolgehalt, Säure, sensorisches Profil — alles wird gemessen, bevor das Öl in die Flasche geht. Bei uns ist das doppelt: physikalisch-chemisch durch IOC-anerkannte Labore (Indlab, Higea Laboratorios) und polyphenolanalytisch durch das World Olive Center for Health der Universität Athen. Belegt, nicht behauptet.

→ 700+ mg/kg Polyphenole
4
Direktversand aus Berlin

Kein Supermarktregal, kein Großhandelslager, keine unbekannte Standzeit. Die Flaschen kommen aus Berlin direkt zu dir — lichtdicht und sorgfältig verpackt, mit aktuellem Erntedatum. Damit du siehst, was du hast.

→ Frisch, nicht abgestanden
🫒
Avivoil Premium Olivenöl

Direktimport aus Andalusien —
in kleinen Chargen, unter dem Namen der Bauern.

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Mehr über Tropicual und Ypsilon

Die zwei Familienbetriebe, ihre Geschichte, ihre Standorte und ihre Auszeichnungen — auf der Familienbetriebe-Übersicht.

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